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Das Immunsystem stärken am 09.12.11 

  

Gesundheit 

Wie wissenschaftliche Studien inzwischen belegen, hat die Praxis der MBSR-Methode einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und die psychische Gesundheit!

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Forschungen auf dem Gebiet der Psychoneuroimmunologie, ein Forschungsgebiet, das 1980 in Amerika entstand und die Zusammenhänge zwischen zellulären und molekularen Verteidigungseinrichtungen / das Immunsystem, und dem Gehirn als Kontrollorgan erforscht hat, haben ergeben, dass die Funktion des Immunsystems auf unsere Organe durch Gedanken, Gefühle und Erwartungen mit beeinflusst wird. So haben neuere Forschungen ergeben, dass belastende Lebensumstände (Prüfungsstress, existenzielle Krisen, Einsamkeit…) die Abwehrkräfte des Immunsystems beeinträchtigten, sodass die Aktivität der Killerzellen, die bei der Abwehr von Krebs und Virusinfektionen eine Rolle spielen, deutlich abnahmen.

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Präventionsprogramm der Bermer GEK und anderer Krankenkassen

Versicherte bei der Barmer GEK und anderen Krankenkassen haben die Möglichkeit an der Initiative "Präventiv aktiv" / Stressbewältigung durch Achtsamkeit teil zu nehmen.

Die Krankenkassen zahlen 85.-/ 90.- zu

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           Auszüge zu dem Stand der Stressforschung

• Stress erfasst gleichermaßen körperliche und psychische Anteile und die Schnittstelle zwischen diesen. Der Stressmechanismus läuft ab über Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem.

• Stress ist wesentlich ein Problem der Bewertung. Jeder erlebt seinen eigenen Stress.

• Nicht anpassungsförderliche Stressreaktionen sind potentiell pathogen.

• Pathogene Stressreaktionen sind charakterisiert durch übergroße Intensität und überlange Dauer.

• Eine erhöhte Stresssensibilität liegt vor an den sogenannten Schwellensituationen des Lebens. Sie kann jedoch individuell in jeder Lebensphase durch physische und psychische Traumata erworben werden. Diese früheren Belastungserfahrungen führen zu einer erhöhten Sensibilität für bestimmte Stressoren, b.z.w. senken sie die Stressschwelle.

• Es muss davon ausgegangen werden, dass auch bei scheinbarer Bewältigung unterschwellig pathogene Prozesse wirken. Dies gilt z. B. für Leistungsanforderungen über große Zeiträume, schwere Kränkungen, chronische Erkrankungen.

• Lang anhaltende Stressoreneinwirkung stört das Gesundheits-/Krankheitsgleichgewicht des Organismus mit einem Verlust an Sicherheit und Freiheit.

• Perspektivisch lassen sich über die bis in das Immunsystem hineingehenden Erkenntnisse des Stressmechanismus wahrscheinlich eindeutiger psychosomatische Reaktionen und Erkrankungen erklären. (D. Seefeldt, "Stress verstehen, erkennen, bewältigen", S.46 ff)

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Meditation und Wissenschaft

Prof. Dr. D.Vaitl schreibt zu dem Theme "Meditation & Wissenschaft": "Meditative Übungen haben einen Effekt auf Körper und Geist, der wissenschaftlich nachgewiesen werden kann. Veränderungen zeigen sich unter anderem in den vegetativen Reaktionen und in den Hirnfunktionen sowie in psychischen Funktionen wie der Aufmerksamkeit, dem Welterleben und dem Einfühlen in andere Menschen. Meditationsforschung zählt daher heute zu einer wichtigen Disziplin im Bereich der Bewusstseinsforschung." (Interdisziplinärer Kongress zur Meditations- und Bewusstseinsforschung in Berlin)

Prof.Dr.med.T.Esch: "Meditation ist in der Lage, dem Stress des Lebens mit einer natürlichen Entspannungsantwort zu begegnen. Die dahinter stehenden Prozesse sind tief, umfassend und haben zelluläre Entsprechungen, sind also messbar. Meditationspraxis verbessert die Gesundheit und scheint über hirneigene Motivations-und Belohnungsmechanismen zu wirken. So kann man der Meditation auf neurobiologischer Ebene zuschreiben, dass sie ein autoregulatives Selbstheilungspotenzial besitzt." (ebenda)

Prof.Dr.S.Schmidt: "In drei klinischen Studien wurde am Universitätsklinikum Freiburg die Auswirkungen von Achtsamkeitsbasierter Stressbewältigung auf chronische Schmerzen untersucht. Die Anwendung beruht auf der Idee, dem eigenen Leben mit einer von Akzeptanz geprägten Grundhaltung zu begegnen. Gelingt dies, so verbessern sich die Betroffenen stark auf Skalen zur Lebensqualität, Lebenszufriedenheit, Depressivität, Ämgstlichkeit, körperlichen Beschwerden sowie sensorischen unde affektiven Schmerzempfindungen" (ebenda)

Prof.Dr.T.Singer: "Die Sozialen Neurowissenschaften haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Forschung zunehmend mit den Hintergründen von sozialen Emotionen wie Empathie und Mitgefühl beschäftigen. Mit verschiedenen fMRI-Studien werde ich zeigen, welche empathischen Gehirnreaktionen sich einstellen, wenn wir beispielsweise Menschen beobachten, die Schmerzen ausgesetzt sind. Anschließend werde ich  erste Ergebnisse verschiedener Studien zum Training des Mitgefühls bei Meditierenden präsentieren." (ebenda)

Prof.Dr.H.Wallach: "Die Arbeitswelt ist geprägt durch Informationsüberflutung, Leistungsdruck, sozialem Stress und Gefühlen der Überforderung. Meditation scheint an der Wurzel dieser Symptome anzusetzen. Zwei empirische Forschungsbeispiele zeigen Möglichkeiten und Grenzen auf: Wir haben achtsamkeitsbassierte Stressbewältigung im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung untersucht und in unserer Universität ein Programm für Studenten entwickelt und erprobt. "(ebenda)

Dr.J.Kabat–Zinn weist aber auch darauf hin, dass eine Fixierung oder zu starke Erwartungshaltung sich kontraproduktiv auswirken kann, da Meditation z.B. ein bewusstes „Nicht-Tun“ ist und dass es um die Einstellung des Loslassens und Nichtanhaftung und vorurteilsfreien Annehmens geht!:: „Der Wunsch nach innerer Ruhe und körperlicher Entspannung beinhaltet, dass wir ab einem gewissen Punkt bereit sein müssen alle Ziele, die wir zu erreichen hoffen, loszulassen und uns völlig dem Sein zu überlassen, alles, was geschieht, oder nicht geschieht, mit einem offenen, unvoreingenommene Herzen zu zulassen.“ (J.K.-Z, "Gesund durch Meditation", S.162)

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Es gibt sicherlich kein anderes Stressbewältigungsprogramm, das in den letzten 30 Jahren intensiver erforscht und evaluiert worden ist bezüglich der Auswirkungen auf die Gesundheit, sowohl im körperlichen wie auch im psychischen Bereich, als die MBSR – Methode von Dr. Jon Kabat – Zinn.(s.auch „Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung", Dr. Jon Kabat – Zinn und „Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie“,  Thomas Heidenreich, Johannes Michalak)

„Heute gibt es Nachweise für die heilsame Wirkung der Praxis der Achtsamkeit sowohl im präventiven Bereich, als auch bei zahlreichen Erkrankungen wie z B. Angststörungen,, stressbedingten Beschwerden, Herz-Kreislauferkrankungen, Fibromyalgie, Aids, Hauterkrankungen, Krebs, Depressionen, Reduzierung allgemeiner Stresssymptome sowie einer Verbesserung der Lebensqualität. Auch gibt es eine Studie, die belegt, dass die Teilnahme an einem MBSR-Kurs helfen kann, parallel zur Raucherentwöhnung, besser mit dem Stress umzugehen, der dabei entsteht

Die MBSR - Methode ist mittlerweile weltweit das meistverbreitete und am umfangreichsten untersuchte Programm zur Achtsamkeitsschulung… (L. Lehrhaupt und P. Meibert, "Stress bewältigen  mit Achtsamkeit“, S.16)

                                                                                        

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    "Manchmal ist eine gesundheitliche Krise erforderlich,damit wir aufwachen"(J.-K.-Zinn, “Zur Besinnung kommen" s.auch "Ich über mich" auf dieser website)

 

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 Gesundheit erfahren am 09.12.11

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